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Möchtest du Blumen an eine bestimmte Adresse verschicken? Vergleiche passende Online-Angebote und informiere dich über Preise, Liefermöglichkeiten und Versandkosten.
Hinweis: Die vorgestellten Online-Versandmöglichkeiten sind unabhängig vom oben genannten Blumengeschäft. Bestellung und Lieferung erfolgen über externe Anbieter. Auf den verlinkten Seiten können gekennzeichnete Affiliate-Angebote enthalten sein.

Im Blumenladen entscheidet nicht die Menge, sondern die Zusammenstellung. Farben, Sorten und Größe lassen sich im Gespräch abstimmen, und das dauert selten länger als ein paar Minuten. Jeder Strauß entsteht in Handarbeit statt nach Schema.
Die Haltbarkeit unterscheidet sich je nach Sorte erheblich. Chrysanthemen und Nelken halten am längsten, Lilien und Gerbera liegen im Mittelfeld, Ranunkeln und Anemonen sind am empfindlichsten. Ein kühler Standort ohne Zugluft und fern von Obst hilft, denn reifendes Obst setzt Ethylen frei und lässt Blüten schneller altern.
Beim Brautstrauß entscheidet die Form ebenso wie die Sorte. Ein runder Bidermeier wirkt anders als ein fallender Strauß, und beides passt nicht zu jedem Kleid. Das Gespräch im Laden klärt das schneller als jede Bildersuche. Ein Blumengruß zur Geburt ist meist klein gehalten, dafür sorgfältig zusammengestellt.
Trauerfloristik lässt sich meist kurzfristig anfertigen, ein Anruf schafft schnell Klarheit. Wichtig sind drei Angaben: Größe, Farbwunsch und der Text auf der Schleife. Alles andere klärt sich im Gespräch.

Über ein Floristennetzwerk bindet ein Betrieb am Zielort den Strauß und stellt ihn zu, der Blumengruß kommt also frisch an. Das ist teurer als der Paketversand, dafür entfällt das Risiko, dass ein Karton im Treppenhaus steht.
Wer Blumen verschickt, sollte die Bestellschlusszeiten kennen. Für eine Lieferung am selben Tag liegt sie meist zwischen 10 und 14 Uhr, sonntags liefern nur wenige Anbieter.
Im Frühling eröffnen Tulpen, Narzissen und Ranunkeln die Saison, später kommen Pfingstrosen und Flieder dazu. Der Sommer bringt Sonnenblumen, Dahlien und Gladiolen, der Herbst Astern, Chrysanthemen und Dahlien mit Heidekraut, Beeren und Gräsern. Im Winter bestimmen Amaryllis, Christrosen und Tannengrün das Bild, im Advent kommen Kränze und Gestecke dazu.
Neben Schnittblumen lohnt der Blick auf Topfpflanzen, wenn das Geschenk länger halten soll. Orchideen, Zimmerpflanzen und im Winter Amaryllis sind beliebte Alternativen. Trockenblumen halten am längsten und sind seit einigen Jahren wieder gefragt.
Ein Strauß muss nicht groß sein, um zu wirken. Drei bis fünf Sorten in abgestimmten Farben sehen oft besser aus als ein Bund mit zwölf verschiedenen Blüten.