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Wer einen Blumenstrauß sucht, hat die Wahl zwischen fertigen Bunden und einer Zusammenstellung nach Wunsch. Letzteres dauert kaum länger, wirkt aber persönlicher. Neben Schnittblumen gibt es Topf- und Grünpflanzen für drinnen und draußen.
Die Standzeit hängt von Sorte, Temperatur und Pflege ab. Im kühlen Flur hält derselbe Strauß gut doppelt so lange wie über der Heizung. Verwelkte Blüten sollte man entfernen, sonst beschleunigen sie das Altern der übrigen.

Für die Hochzeit entstehen Brautstrauß, Anstecker, Tischschmuck und oft auch Blumen für den Trauraum. Die Farben aufeinander abzustimmen macht mehr aus als die Menge, und die Abstimmung braucht Vorlauf. Ein Blumengruß zur Geburt ist meist klein gehalten, dafür sorgfältig zusammengestellt.
Für eine Trauerfeier werden Trauerkranz, Trauerstrauß und Grabschmuck gefertigt, auf Wunsch mit beschrifteter Schleife. Für ein Urnengrab werden kleinere Formen gewählt als für ein Erdgrab, schon weil die Fläche begrenzt ist.

Über ein Floristennetzwerk bindet ein Betrieb am Zielort den Strauß und stellt ihn zu, der Blumengruß kommt also frisch an. Das ist teurer als der Paketversand, dafür entfällt das Risiko, dass ein Karton im Treppenhaus steht.
Blumen liefern lassen funktioniert deutschlandweit und in viele Länder. Bei Auslandslieferungen übernimmt in der Regel ein Partnerflorist vor Ort, wodurch Zölle und lange Transportwege entfallen.
Die Saison bestimmt die Auswahl stärker, als viele denken. Pfingstrosen gibt es sechs bis acht Wochen im Jahr, Flieder noch kürzer. Dafür sind Rosen, Lilien, Nelken und Chrysanthemen ganzjährig verfügbar und lassen sich vielseitig kombinieren.
Rote Rosen bleiben der Klassiker, daneben sind Tulpen, Sonnenblumen und Wiesenblumen gefragt. Als Alternative zum Schnittblumenstrauß bieten sich Topfpflanzen an, etwa Orchideen, die bei guter Pflege monatelang blühen.
Farben wirken unterschiedlich: Weiß und Creme gelten als zurückhaltend, Gelb und Orange als freundlich, Rot als eindeutig. Wer sich unsicher ist, bleibt bei gemischten hellen Tönen.