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Blumen kauft man selten ohne Grund. Ob als Dank, zur Versöhnung, für ein Fest oder einfach so: Die Auswahl fällt leichter, wenn man den Anlass nennt und den Rest dem Fachmann überlässt. Sträuße werden hier von Hand gebunden.
Wer Wert auf Standzeit legt, fragt im Laden gezielt nach. Ein Strauß aus Nelken, Chrysanthemen und Statice kann drei Wochen stehen, während ein Frühlingsstrauß aus Tulpen und Anemonen nach fünf Tagen nachlässt. Beides hat seine Berechtigung, man sollte es nur wissen.
Der Brautstrauß wird auf Kleid und Tischdekoration abgestimmt, häufig mit Rosen, Eustoma oder Pfingstrosen. Wer im Frühjahr heiratet, hat andere Möglichkeiten als im Herbst, und genau das sollte früh besprochen werden. Ein Blumengruß zur Geburt ist meist klein gehalten, dafür sorgfältig zusammengestellt.
Grabgestecke werden saisonal gefertigt. Im Herbst hält winterharter Grabschmuck mit Heidekraut, Koniferengrün und Zapfen deutlich länger als ein Gesteck aus Schnittblumen, oft über Monate.
Nicht immer lässt sich ein Blumengruß persönlich überbringen. Beim Blumenversand gibt es zwei Wege, und sie unterscheiden sich deutlich. Entweder bindet ein Florist am Zielort den Strauß und stellt ihn zu, dann kommt frische Ware an und ein Wunschtermin ist möglich. Oder der Strauß wird als Frischepaket verschickt, meist in Knospe, dafür günstiger und bundesweit einheitlich.
Eine Express-Lieferung lohnt sich vor allem, wenn der Anlass kurzfristig kommt. Sie kostet zwischen fünf und fünfzehn Euro zusätzlich, je nach Anbieter und Zeitfenster.

Saisonware wechselt laufend. Was gerade frisch da ist, sieht man am besten im Laden selbst, und häufig sind es genau die Sorten, die am längsten halten und am wenigsten kosten.
Rote Rosen bleiben der Klassiker, daneben sind Tulpen, Sonnenblumen und Wiesenblumen gefragt. Als Alternative zum Schnittblumenstrauß bieten sich Topfpflanzen an, etwa Orchideen, die bei guter Pflege monatelang blühen.
Wer regelmäßig Blumen verschenkt, fährt mit einem Gespräch im Laden besser als mit dem Griff ins Kühlregal. Der Preis unterscheidet sich weniger, als viele annehmen.