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Hinweis: Die vorgestellten Online-Versandmöglichkeiten sind unabhängig vom oben genannten Blumengeschäft. Bestellung und Lieferung erfolgen über externe Anbieter. Auf den verlinkten Seiten können gekennzeichnete Affiliate-Angebote enthalten sein.

Frische Schnittblumen, gebundene Sträuße und Topfpflanzen gehören zum Grundsortiment. Was darüber hinaus möglich ist, hängt vom Betrieb ab und lässt sich am schnellsten telefonisch klären. Die Auswahl wechselt mit der Saison, deshalb lohnt der Blick ins Schaufenster.
Die Standzeit hängt von Sorte, Temperatur und Pflege ab. Im kühlen Flur hält derselbe Strauß gut doppelt so lange wie über der Heizung. Verwelkte Blüten sollte man entfernen, sonst beschleunigen sie das Altern der übrigen.

Bei der Hochzeitsfloristik gehören Brautstrauß, Anstecker und Tischschmuck zusammen und sollten aus einer Hand kommen. Beliebte Sorten wie Pfingstrosen oder Ranunkeln sind nur wenige Monate im Jahr verfügbar, deshalb lohnt ein Gespräch mehrere Wochen vor dem Termin. Ein Blumengruß zur Geburt ist meist klein gehalten, dafür sorgfältig zusammengestellt.
Bei Trauerfloristik ist die Zeit meist knapp. Der Unterschied zwischen den Formen ist dabei wichtig: Ein Trauerkranz liegt auf dem Grab oder steht auf einem Ständer, ein Trauergesteck ist einseitig gebunden und für die Aufbahrung gedacht, ein Grabgesteck bleibt danach am Grab. Schleifenbänder werden im Laden beschriftet, dafür genügen meist ein bis zwei Tage Vorlauf.
Beim Blumenversand entscheidet die Wahl des Anbieters über Frische und Liefertermin. Wer auf einen bestimmten Tag angewiesen ist, etwa bei einer Trauerfeier, sollte den Weg über einen Floristen am Zielort wählen.
Versandkosten und Frischegarantie unterscheiden sich deutlich. Manche Anbieter garantieren sieben Tage Haltbarkeit und ersetzen bei Mängeln, andere nicht. Ein Blick in die Bedingungen lohnt sich, bevor man bestellt.

Die Auswahl wechselt im Jahreslauf deutlich. Tulpen und Narzissen ab Februar, Pfingstrosen im Mai und Juni, Sonnenblumen und Dahlien im Sommer, Astern und Chrysanthemen im Herbst, Amaryllis und Christrosen im Winter. Wer nach Saison kauft, bekommt frischere Ware zum niedrigeren Preis.
Rosen, Lilien und Orchideen gibt es ganzjährig. Wer etwas Langlebiges sucht, greift zu Topfpflanzen oder Trockenblumen, die inzwischen weit über den klassischen Trockenstrauß hinausgehen. Saisonale Blumen halten in der Regel länger und kosten weniger als importierte Ware, weil die Transportwege kürzer sind.
Für Anlässe mit festem Termin gilt: lieber ein paar Tage vorher bestellen. Kurzfristig geht meistens auch etwas, aber die Auswahl ist dann kleiner.